Projekt für Frauen in Not (Indien & Nepal)

Hope is life setzt sich mit der Tatsache auseinander, dass auch heute noch viele Frauen Opfer von Gewaltverbrechen sind, ausschliesslich aufgrund ihres Geschlechtes. Frauen und Mädchen speziell in Ländern mit grosser Armut sind laut UNO besonders gefährdet. Die vermutete Zahl der Opfer ist erschreckend hoch, jedoch nicht überprüfbar, da diese Misshandlungen und Demütigungen der Frauen nur in seltenen Fällen angezeigt werden oder an die Öffentlichkeit gelangen. Als trauriges Beispiel: In Indien reduziert sich der Frauenanteil in solch einem beängstigenden Ausmass, dass sich UNO-Experten bei der indischen Regierung über die zahlreichen Formen der Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen beklagen und sie zum sofortigen Handeln auffordern...

 

...Doch die traurige Realität zeigt, dass heute weiterhin unzählige weibliche Föten abgetrieben, kleine Mädchen und erwachsene Frauen auf brutale Weise misshandelt, ausgebeutet oder umgebracht werden... ...Hope is life hat sich zum Ziel gesetzt, sich diesem heiklen Thema anzunähern und ein Projekt aufzubauen, das die betroffenen Frauen schützt, stärkt, unterstützt bildet und über ihre Rechte aufklärt. Zugleich sensibilisiert Hope is life die Umgebung der Opfer, um die Haltung gegenüber den Frauen zu überdenken und zu entwickeln.

 

Das Projekt

Die Hauptzielgruppe dieses Projektes sind Frauen und Mädchen, die häusliche Gewalt erfahren. Sie leben in abgeschiedenen Regionen des indischen Staates Odisha und in Nepal. Viele der Betroffenen stammen aus mittellosen Familien, ihre Bildung ist sehr niedrig und traditionell. Ebenso zur unserer Zielgruppe gehören die Männer und die Jungs, die in den verschiedensten Konflikten involviert sind, seien dies Konflikte mit der eigenen Familie/mit Nachbarn oder Kasten- und religionsbedingte Auseinandersetzungen.

Für die Basis einer gewaltlosen Gemeinschaft werden Frauen, Männer und Kinder in den Themen Gewalt sowie Gleichwertigkeit von Mann und Frau aufgeklärt und sensibilisiert. Das Erkennen der Vorteile eines friedlichen Zusammenlebens ermutigt die Dorfbewohner, sich längerfristig mit dem Thema auseinander zu setzen. Stärkung der Frauen soll nicht die Erniedrigung der Männer bedeuten, sondern die Stärkung der Familien und der gesamten Dorfgemeinschaft. Durch Sensibilisierung und gegenseitiges Verständnis erarbeiten wir eine Basis der Gewaltlosigkeit.

Hope is life startete dieses Projekt in Zusammenarbeit mit SFDC. In diesen Projektregionen konnten wir bereits erste Erfolge erzielen. SFDC integrierte die Arbeit in ihr bestehendes Vorschul-Projekt. Das Vorschulprojekt stellt die formale Bildung der Mädchen und Jungs ab dem Vorschulalter sicher, um die Chance auf eine berufliche Zukunft zu erhöhen. Die Schüler werden in friedvollen Zusammenleben gefördert und über Gewalt gegen Mädchen und Frauen aufgeklärt. Gleichzeitig werden durch unser Frauenprojekt, die Eltern der Schüler geschult und sensibilisiert. Somit ist die Nachhaltigkeit der beiden Projekte gesichert.

Durch den erzielten Erfolg und die Tatsache, dass viele weitere Regionen ein Bedürfnis auf ein friedliches Zusammenleben aufzeigen, konnte Hope is life das Projekt auf weitere Dörfer erweitern. Ebenso setzt sich der Verein seit den starken Erdbeben in Nepal im April 2015 auch da für Frauen ein. Es wird ihnen ermöglicht, an dem Erlebten zu arbeiten und neue Stärke und Kraft zu entwickeln. Auch da werden wir uns nach der Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse der Thematik Gewalt an Frauen nähern und im gleichen Verfahren wie in Indien daran arbeiten.

 

Projektziele

1. Bilden eines Teams von lokalen, einheimischen Mitarbeiterinnen

Wir bilden einheimische Frauen in der Arbeit gegen Gewalt. Die Frauen stammen aus den Projekt-Dörfern, kennen die Dorfmitglieder und werden in der Gemeinschaft respektiert und akzeptiert.

 

2.Gewaltsituationen entschärfen und verhindern

In den ausgewählten Dörfern wird den Bewohnern anhand der Gewaltfreien Kommunikation die Haltung und Werte der Gewaltlosigkeit, Mitgefühl, Toleranz und Verständnis vermittelt. Somit werden sie befähigt, Gewaltsituationen zu entschärfen und/oder sie zu verhindern. Dafür verwenden wir ein speziell für diese Regionen entwickeltes Tool, das in kurzer Zeit erlernbar und effektiv umzusetzen ist. Durch die von Hope is life ausgebildeten Frauen werden auch Mediationen in einzelnen Familien durchgeführt. Ebenso werden diese Mitarbeiterinnen in bestehenden Dorfschulen die Haltung der Gewaltlosigkeit vermitteln, sofern dies in den Schulalltag integrierbar ist.

 

3. Grundbedürfnisse eruieren und Lösungen erarbeiten

Mit den Dorfbewohnern eruieren wir nicht gedeckte Grundbedürfnisse und erarbeiten in enger Zusammenarbeit mit den Bewohnern einen Massnahmenplan, um die Bedürfnisse zu decken. Die Themen, mit denen wir uns auseinandersetzen, sind Ernährung, Wasserversorgung, Bildung u.v.m.

 

NEWS:

 
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