Durch unsere Erfahrungsberichte erhalten Sie einen authentischen und tiefen Einblick in unsere Arbeit.

Erfahrungsbericht September 2021

 

Als die Schweiz von grossen Regenmengen überrascht wurde, hatten wir hier an vielen Orten Indiens sehr heiss und wir warteten auf den Regen, so dass die Reisfelder genügend Wasser hatten, um zu wachsen. Der Regen kam und ist nun auch hier unaufhaltsam. In unseren Projektdörfern in Indien wird der starke Regen, fast wie jedes Jahr zu einer Belastung. Zwar haben wir bereits einige Häuser bauen können, um die Familien in zerfallenen Lehmhäusern zu schützen, jedoch sind noch lange nicht alle Familien sicher. Aktuell ist es nicht möglich weiter an unserem Häuserprojekt zu arbeiten und weitere Häuser zu erstellen, da der Regen zu stark ist. Jedoch beobachten wir die Situation und wenn es für eine Familie zu gefährlich wird, werden wir das Haus, wenn möglich reparieren oder der Familie in unserem Kids Care Unterschlupf bieten, falls das Haus unbewohnbar ist. In beiden Fällen werden wir uns dann nach der Regenzeit dem Haus der Familie annehmen und ihnen als erste Priorität ein neues Zuhause bauen ... weiter lesen
 


Erfahrungsbericht Juli 2021

 

Es ist Regenzeit… ich sitze auf einer bedeckten Terrasse in einem Dschungel - Dorf in Indien. Ich schaue dem Regen zu und lasse mir die letzten Wochen nochmals durch den Kopf gehen. Der Regen und die Stimmung passen zu den Ereignissen, die sich vor meinem Inneren - Auge zeigen.

Als ich den letzten Newsletter geschrieben habe, habe ich geglaubt, dass die Herausforderungen Anfangs letztes Jahr, durch die erste Corona-Welle das Schlimmste war, was wir in dieser Krise erleben mussten. Da habe ich mich jedoch gewaltig getäuscht. Gleich nachdem der letzte Newsletter bei Euch erschienen ist, wurde die Situation in vielen Grossstädten in Indien rasend schnell zu einem Alptraum ... weiter lesen
 


Erfahrungsbericht April 2021

 

Der Beginn vom Jahr 2020 war im Nachhinein eine der schlimmsten Zeiten in meinem Leben. Ganze Dörfer in Not, so viele Menschen hungern zu sehen, das war eines der schmerzhaftesten Erlebnisse. Ich bin dankbar, dass wir mit mehr Leichtigkeit ins Jahr 2021 starten durften. In unseren Projektdörfern in Indien haben sich die Menschen an die Situation gewohnt, die Bauern bewirtschaften ihre Felder, die Taglöhner und weitere Berufstätige gehen ihrer Arbeit nach und wer nichts hat, geht auf die Felder und in die Natur, um etwas essbares zu sammeln. Wir tun unser Bestes um die medizinische Versorgung für mittellose Menschen sicherzustellen und sind enorm dankbar für unsere Ambulanz, unsere Jeebani, was so viel wie Leben heisst. Die Ambulanz bringt Menschen in der gesamten Region, also von 16 Dörfern, ins Spital und kümmert sich auch täglich um notwendige medizinische Versorgung bei den Patienten Zuhause, was jedoch sehr selten notwendig ist ... weiter lesen

 

 

Erfahrungsbericht November 2020

 

Als mich Ende März die Schweizer-Botschaft kontaktiert hat, um mir einen Flug in die Schweiz anzubieten, habe ich abgelehnt. Natürlich hatte ich keine Ahnung, was eine solche Pandemie bedeutet, jedoch wusste ich, dass auch in diesen Zeiten die mittellosen Menschen die sein werden, die am meisten unter der Situation leiden. Deshalb habe ich mich entschieden, in Indien zu bleiben, um all die Menschen vor Ort zu unterstützen. Aus diesem Grund und natürlich auch durch die unklare Situation in der Schweiz, konnten wir dieses Jahr kein Charity Dinner veranstalten, was wir alle sehr bedauern. Wir vermissen den persönlichen Kontakt zu all den Menschen, die uns über das ganze Jahr hindurch unterstützen und sich mit uns zusammen für weniger Leid und eine bessere Welt einsetzen...weiter lesen  

 

 

Erfahrungsbericht August 2020