Durch unsere Erfahrungsberichte erhalten Sie einen authentischen und tiefen Einblick in unsere Arbeit.

Erfahrungsbericht Juni 2022

 

Ich sitze unter einem grossen Baum in einem unserer Projektdörfer in Orissa. Es ist später Nachmittag und die Sonne scheint heute für uns keine Gnade zu verspüren. Es ist heiss, ich vermute mal um die 43 Grad und es wird sicherlich noch wärmer, ich komme ganz schön ins Schwitzen.Vor einigen Tagen kam ich hier im Dorf an. Die Kinder sind mir freudig entgegengerannt und haben voller Freude «Didi, Didi» gerufen, was so viel wie grosse Schwester bedeutet. Auch die Erwachsenen haben mich mit einem Lächeln empfangen. Wir kennen uns nun alle schon so lange, es ist wie ein Nachhause kommen. Die Dorfbewohner nennen mich ihre Tochter und sind stolz darauf.

Zuerst habe ich mir etwas Zeit genommen um anzukommen und dann mit meiner Arbeit losgelegt. Wenn ich vor Ort bin, dann habe ich meist keine oder nur ganz wenig Freizeit. Ich möchte so viel wie möglich Arbeiten und...  weiter lesen

 


Erfahrungsbericht Februar 2022

 

Wir durften das Jahr 2022 positiv und motiviert starten. Das Schöne am Jahreswechsel ist der Rückblick auf Dinge, die wir bewirken konnten und neue Ideen und Pläne zu schmieden, um das Leben vieler Menschen zu bereichern. Für die Menschen, die wir bereits unterstützen, möchten wir unsere Hilfe optimieren. Und ebenso wollen wir wie jedes Jahr auch weitere Menschen in unsere Projekte integrieren, so dass sie unsere Hilfe in Anspruch nehmen können, um Hoffnung auf ein gutes Leben zu haben oder auch oft um überhaupt zu überleben. Oft ist es unseren Teams gar nicht bewusst, welch wichtige Arbeit sie alle leisten, tagaus und tagein.

Mit beiden Teams in Indien und Nepal haben wir das Jahr 2022 geplant. Ich war berührt, wie viele tolle Ideen beide Teams haben, um den Menschen in ihren Dörfern zu helfen. Gemeinsam werden wir nun an den Strategien arbeiten, um sicherlich einige der Visionen umzusetzen...  weiter lesen
 


Erfahrungsbericht September 2021

 

Als die Schweiz von grossen Regenmengen überrascht wurde, hatten wir hier an vielen Orten Indiens sehr heiss und wir warteten auf den Regen, so dass die Reisfelder genügend Wasser hatten, um zu wachsen. Der Regen kam und ist nun auch hier unaufhaltsam. In unseren Projektdörfern in Indien wird der starke Regen, fast wie jedes Jahr zu einer Belastung. Zwar haben wir bereits einige Häuser bauen können, um die Familien in zerfallenen Lehmhäusern zu schützen, jedoch sind noch lange nicht alle Familien sicher. Aktuell ist es nicht möglich weiter an unserem Häuserprojekt zu arbeiten und weitere Häuser zu erstellen, da der Regen zu stark ist. Jedoch beobachten wir die Situation und wenn es für eine Familie zu gefährlich wird, werden wir das Haus, wenn möglich reparieren oder der Familie in unserem Kids Care Unterschlupf bieten, falls das Haus unbewohnbar ist. In beiden Fällen werden wir uns dann nach der Regenzeit dem Haus der Familie annehmen und ihnen als erste Priorität ein neues Zuhause bauen ... weiter lesen
 


Erfahrungsbericht Juli 2021